01.10.2025

Workshop »Interreg Sachsen–Tschechien«: Zusammenarbeit und Vertrauensbildung im Fokus

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© SAB

Am 1. Oktober 2025 haben das Gemeinsame Sekretariat des Interreg-Programms Tschechien–Sachsen in der Sächsischen Aufbaubank, die Interreg-Verwaltungsbehörde und das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Prag in Dresden gemeinsam einen Workshop zur Priorität 4 »Zusammenarbeit und Vertrauensbildung« des laufenden Interreg-Programms veranstaltet.

Ziel war es dabei, Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Zivilgesellschaft im sächsisch-tschechischen Grenzraum bei der Entwicklung neuer, praxisnaher Projektideen zu unterstützen und zu beraten.

In ihrer Eröffnung erläuterte Josefina Ofner, Leiterin des Prager Verbindungsbüros, die zentrale Bedeutung und das Ziel von Priorität 4: Projekte ins Leben zu rufen, die Verwaltungen, Institutionen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger enger zusammenbringen, Vertrauen schaffen, administrative und rechtliche Hürden abbauen und ein Fundament für eine widerstandsfähige europäische Grenzregion schaffen. Das Gemeinsame Sekretariat stellte im Anschluss die aktuellen Fördermöglichkeiten des Programms Interreg Sachsen–Tschechien 2021–2027 vor und gab Einblicke in Antragswege, Finanzierung und Begleitung.

Wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit konkret gelingt, zeigten Best-Practice-Impulse aus zwei Projekten: die »Intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit Weipert–Bärenstein« sowie die »Verkehrsangebote des Nationalparks Böhmische und Sächsische Schweiz«. Beide Beispiele verdeutlichten, wie Kommunen und Akteure im Verkehrs- und Tourismusbereich durch verlässliche Partnerschaften, transparente Prozesse und gemeinsame Kommunikation messbare Ergebnisse erreichen. Die Veranstaltung in Dresden war insbesondere für das sächsische Publikum geplant. Für tschechische Interessierte aus Verwaltung und Zivilgesellschaft ist im Dezember 2025 ein Folgeworskhop im Verbindungsbüro in Prag geplant.

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