Ministerpräsident Michael Kretschmer in Tschechien: Zusammenarbeit in Wirtschaft, Wissenschaft und Begegnung
Anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit besuchte MP Michael Kretschmer am 1. und 2. Oktober Prag und Ústí nad Labem. Nach der gemeinsamen Eröffnung des Empfangs an der Deutschen Botschaft standen am Folgetag Gespräche zur sächsisch-tschechischen Zusammenarbeit auf dem Programm.
Im Austausch mit dem tschechischen Industrie- und Handelsminister Karel Havlíček ging es um bezahlbare Energie, Wasserstoff, Halbleiter und Lithium sowie die Eisenbahnneubaustrecke Dresden–Prag. Sachsen und Tschechien sind als Industriestandorte eng miteinander verflochten. Beide Seiten wollen deshalb ihre gemeinsamen Interessen auf europäischer Ebene stärker vertreten.
Beim Round Table der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer brachten Unternehmensvertreter ihre Erfahrungen und Perspektiven zur Energieversorgung und zum Wandel der Automobilindustrie ein. Die Gespräche boten Gelegenheit, gemeinsame Herausforderungen zu erörtern und Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit zu identifizieren.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Treffen mit der Leitung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. Im Mittelpunkt stand dessen wertvoller Beitrag zur Förderung von Begegnungen und grenzüberschreitenden Projekten, die das gegenseitige Verständnis stärken und Menschen aus beiden Ländern zusammenbringen.
Nach einem Besuch im neuen ARD/MDR-Studio in Prag führte die Reise nach Ústí nad Labem. Mit dem Hauptmann der Region Ústí, Richard Brabec, erörterte Ministerpräsident Michael Kretschmer gemeinsame Perspektiven in Wirtschaft und Wissenschaft sowie Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zwischen den benachbarten Regionen weiterzuentwickeln.
Der Besuch verdeutlichte die Vielfalt der sächsisch-tschechischen Beziehungen: Sie reichen von industriellen Zukunftsthemen und grenzüberschreitender Infrastruktur bis hin zu persönlichen Begegnungen und gemeinsamen gesellschaftlichen Vorhaben.